(Foto: Kleine)
Es gibt Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlveranstaltungen:
In den Vorlesungen (V) erfolgt eine komprimierte Darstellung und Vermittlung von sportwissenschaftlichen Grundlagen und Methoden. Die Veranstaltung ist häufig durch den zusammenhängenden Vortrag der Lehrenden gekennzeichnet.
In Seminaren (S) erfolgt die Erarbeitung komplexerer Fragestellungen zu sportwissenschaftlichen Problemen, Methoden und Ergebnissen. Hauptmerkmal der Arbeit im Seminar ist die kritische Auseinandersetzung mit dem Seminarthema unter Hinzuziehung einschlägiger Literatur und/oder auf der Basis von Ergebnissen eigener Untersuchungen. Die Teilnahme an einem Seminar schließt grundsätzlich die Bereitschaft zur regelmäßigen Mitarbeit, zur Anfertigung eines Sitzungsprotokolles, insbesondere auch zur Übernahme eines Referates u.ä., mit ein.
Seminare mit Übungen (S/Ü) dienen der Auseinandersetzung mit sportartenspezifischen, sportartenübergreifenden und schulstufenspezifischen Fragestellungen. Sie setzen die Fähigkeit zum praktischen Vollzug sportmotorischer Handlungen voraus. Die Teilnahme an einer Übung verpflichtet die Studierenden zur regelmäßigen aktiven Teilnahme.
Exkursionen dienen der Einführung in solche Sportbereiche und Bewegungsfelder, deren Eigenart die Durchführung außerhalb des Hochschulortes notwendig macht (z.B. Schneesport, Wassersport, Klettern) und die im laufenden Lehrangebot des Semesters nicht berücksichtigt werden können.
Projekte (P) setzen an disziplinübergreifenden Fragestellungen an. Sie beinhalten handlungsorientierte Arbeitsformen und ermöglichen den Studierenden die Teilnahme an Prozessen des „forschenden Lernens“. Von daher sollten Projekte in kleineren Gruppen durchgeführt werden; sie können einen größeren Stundenumfang besitzen und länger als ein Semester dauern.
Förderkurse (FK) sind nicht verpflichtend im Studium. Sie werden von erfahrenen Studierenden geleitet und bieten die Möglichkeit, sich gezielt auf die methodisch-praktische Ausbildung und die fachpraktischen Prüfungen vorzubereiten.
Die grundsätzliche Teilnahme an den Veranstaltungen der Sportwissenschaft ist auf Grund formaler und versicherungsrechtlicher Vorgaben nur Studierenden möglich, die für das Fach Sportwissenschaft an der Bergischen Universität Wuppertal eingeschrieben sind. Eine Teilnahme an Lehrveranstaltungen der Sportwissenschaft für Studierende der Bergischen Universität Wuppertal, die (noch) nicht für das Fach Sportwissenschaft eingeschrieben sind (z.B. weil sie noch über keinen Sporteignungstest verfügen), ist generell ausgeschlossen.
Die Plätze in den Veranstaltungen werden in der Regel über das System StudiLöwe vergeben.
Um an der jeweiligen Veranstaltung erfolgreich teilnehmen zu können, werden z. T. auch fachspezifische Voraussetzungen erwartet. In der methodisch-praktischen Ausbildung sollten grundlegende motorische Fertig- und Fähigkeiten in der jeweiligen Sportart bzw. dem jeweiligen Bewegungsfeld vorhanden sein. Für die Teilnahme an Seminaren kann die erfolgreiche Teilnahme an bestimmten (grundlegenden) Veranstaltungen erforderlich sein.
Durch die Zahl der Studierenden in der Sportwissenschaft bleibt es leider nicht aus, dass in den Lehrveranstaltungen die Nachfrage größer als die Zahl der Kursplätze ist und nicht alle Studierenden aufgenommen werden können. In diesen Fällen gelten für die Auswahl der TeilnehmerInnen einheitliche Regelungen für die Vergabe der Plätze. Bei Bedarf überprüfen die DozentInnen die Teilnahmevoraussetzungen in der ersten Veranstaltung.
In der methodisch-praktischen Ausbildung im Kombinatorischen Bachelor-Studiengang sollen grundlegende motorische Fertig- und Fähigkeiten in der jeweiligen Sportart bzw. dem jeweiligen Bewegungsfeld vorhanden sein. Die u.g. Minimal-Qualifikationen dienen hierfür als Richtlinie und können seit WS 2012/13 in allen Methodik-Veranstaltungen laut PO durchgeführt werden.
• Hochspielen des Federballes mit Unterhandschlägen (Vor- und Rückhand ggf. im Wechsel) (Kriterien: Ballflughöhe, Schlagbewegung)
• Partnerweise Überkopfclear - Distanz mind. 9 m; (Kriterien: Sicherheit, Flugkurve, Schlagintensität)
• Partnerweise Smash - Smashabwehr im Kontinuum; (Kriterien: Sicherheit, Schlagintensität, Präzision, Bewegungsbereitschaft)
• Partnerweise herausforderndes kurzes Spiel am Netz (Kriterien: Sicherheit, Ballgefühl, Präzision)
Kleine Handball-Spiele (Parteiballspiele), in denen folgende Kriterien überprüft werden:
• Passen und Fangen in der Bewegung
• Schlagwurf in der Bewegung
• allgemeine Spielfähigkeit
• sportartspezifische Spielfähigkeit
Grundlegende Fertigkeiten der Rückschlagspiele - zwei der folgenden drei Übungen sollten gekonnt werden:
• Mit dem Badmintonschläger: Partnerweise Überkopf-Clear – Distanz mind. 9 m; (Kriterien: Flugkurve, Schlagintensität, Schlagsicherheit)
• Mit dem Mini-Tennisschläger: Partnerweise Zuspiel im T-Feld mit Vor- und Rückhandschlägen; (Kriterien: Dosierungsfähigkeit, Präzision; Schlagsicherheit)
• Mit dem Tischtennisschläger: Partnerweise Zuspiel: Vorhand- und Rückhandschläge mit Vorwärts- und Rückwärtsdrall sowie VH- und RH- Aufschläge. (Kriterien: Dosierungsfähigkeit, Präzision, Schlagsicherheit)
Die Anforderungen für die Vergabe der Leistungspunkte werden zu Beginn jeder Veranstaltung durch die jeweiligen Dozent:innen bekannt gegeben. In vielen Veranstaltungen ist die Zahl der Leistungspunkte bereits durch die Prüfungsordnung bzw. durch die Studienregelungen festgelegt. Der Erhalt eines "Scheins" bzw. der Eintrag in die Studierendendatei über StudiLöwe setzt in allen Veranstaltungen eine regelmäßige Teilnahme voraus, d.h. mindestens 75% der Veranstaltungen müssen besucht werden. Ein ärztliches Attest entschuldigt kein häufigeres Fehlen.